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Was für ein sonniger Freitag. Der Freitag begann gut.
Die erste Nacht ohne Bernd Walker. Und wie immer bin ich nach meinem Schlafrythmus um 5.30 Uhr wach geworden. Schnell habe ich noch die asiatischen Börsen gecheckt, drei Levels bei Candycrush gelöst, meine Bettpfanne gefüllt. Dann wollte ich frisch ans Werk gehen, doch Ehefrau Dagmar sagte… komm bloß nicht vor 7.15 Uhr runter. Das können viele nicht verstehen. Es ist doch schön im Bett zu liegen, oder? Nö, nicht für mich. Diese durch die Evolution vorgeschriebe Zwangpause ist doch nur etwas um die Batterien zu füllen. Aber…warum soll man im Bett liegen, wenn der Tag so viele tolle Möglichkeiten hat. Und …wer zerknittert aufwacht, hat tagsüber noch genügend Entfaltungsmöglichkeiten. Zudem friere ich immer im Bett. Das ist extra so, denn wer friert,verliert Kalorien.
Also, raus aus den Betten, wir wollen rappen, oder chatten ohne Deppen. Nun sitze ich mit einer Bloody Mary auf der Terrasse und es ist 11.49 Uhr. Meine Güte, ist das heiß. Bloody Mary ist keine Nachbarin, sondern Früchtetee vom Orininokoflow-Bioladen. Der hält jung. Wenn man 200 Jahre diesen Tee trinkt wird man 200 Jahr alt. Krass, oder? Nun zurück zur Terrasse. Warum sind eigendtlich die Nachbarn auch alle da? Müssen die nicht arbeiten? Ach, ich vergaß, alle sind Ü80. Gleich kommt meine persönliche Krankengymnastikerin. Hausbesuch auf Rezept. Mal sehen was da geht. Ein Name fehlt mir noch für die Gümnastikerin. Ich würde sie vielleicht Elsa nennen.
Hat Elsa von Disney nicht auch Zauberhände? Wir werden es sehen.

Ich habe meinen Blog umgestellt und immer die neueste Version steht nun im Vordergrund.
Neue LeserInnen müssen sich bis vorne durchrollen. Und noch etwas. Schreiberlingin Miriam macht aus der Abschiedshauslesungbekannterostwestfalen eine Charity Aktion. Lesen und spenden. Ich mache das auch. Ich zähle bis zum Auferstehungstag des Herrn und überweise www.bielefeldhilfe.de fünfzig Cent für jeden Klick auf meinen Bestseller. Nun warte ich darauf, dass meine vier Insektenhotels angeflogen werden und sich die Haut auf meinem Oberarm wegen der Sonne nach und nach abschält.
